PARAGUAY, ASUNCIÓN

Aktualisiert: 11. Feb.



Und alles ist ganz anders ...

Nachdem wir wieder ein Arbeitsaufenthalt in der Schweiz eingelegt hatten, ging die Reise weiter. Das Ziel: Paraguay.

Die Zeit in der Schweiz war wie immer sehr anstrengend und wieder gab es viele Probleme zu lösen. Leider auch traurige Ereignisse, die eine Zeit beanspruchen werden, bis sie den endgültig verarbeitet und verarbeitet sind.

Paraguay war nicht auf unserer Wunschliste, diente mehr als Ersatz für Panama. Die Visa Bestimmungen hatten sich in Panama geändert und so entschieden wir, uns Paraguay anzumelden. Bedauerlicherweise hatten wir nicht die Zeit Paraguay zu bereisen, so beschränkte sich unser Aufenthalt mehr oder weniger auf die Hauptstadt Asunción.

Von Europa aus gekommen, Schweden, Schweiz, nach Südamerika ist ein kleiner, jedoch wohltuender Kulturschock.

Alles ist anders. Man hat das Gefühl, die Zeit ist irgendwo stehen geblieben und es ist heiß. Wir fühlten uns müde, aber sehr wohl.







Wir sollten 5 Tage in Quarantäne verbringen. Doch wurden wir vom Hotelpersonal ausgelacht. So nach dem Motto "How Cares" ...

Wir waren müde von der anstrengenden Reise und haben uns erst mal ausgeruht. Danach wollten wir die Stadt sehen und einfach was Unternehmen. Es gibt verschiedene Museen, Parks und vieles mehr. Wir sind mit Bus, Taxi und Bolt unterwegs und jedes Mal froh, wenn wir heil ankommen. Taxifahrten gleichen einer Achterbahnfahrt mit unsicherem Ausgang. Die Fahrer düsen über die Straßen und manövrieren sich durch Staus als wäre der Teufel hinter ihnen her. Busfahrer versuchen gar nicht erst anzuhalten, um Fahrgäste aufzunehmen, so wird das einsteigen zum Jump and Run Game. Die Fahrt gleicht der Zubereitung eines frischen Smoothies. Geschüttelt nicht gerührt. Die Verkehrsmittel sind günstig und wer noch günstiger will nimmt Bolt (Uber).





Es gibt gepflegten Orte, doch ist die Stadt grundsätzlich sehr schmutzig. Es glänzt und stinkt zugleich. Die Malls bieten viel Glanz und Luxus, während auf den Straßen und in Parks viel Armut zu sehen ist.

Inmitten der Gassen wird gekocht, gegrillt und es riecht lecker. Früchte sind frisch und einfach gut. Die Speisekarte ist für den Veganer nicht sonderlich ausgeprägt. Es gibt, jedoch eher beschränkt, Produkte in den Supermärkten. Paraguay ist ein Fleischland.



So war es nicht immer einfach für uns das essen zu besorgen.

Die Menschen sind sehr nett und liebenswürdig.

Die Cedula (Identitätskarte) und somit die Aufenthaltsbewilligung zu organisieren ist mit der richtigen Hilfe eher einfach und schnell gemacht,



wenn die Dokumente, vorgängig richtig und komplett beschafft werden. Es kostet was, mir war es das wert.

Natürlich kann man das auch selber machen und man findet alle notwendigen Informationen und Adressen auf dem Netz. Es liegt alles dicht beisammen und ist zu Fuß machbar. Man sollte aber unbedingt der spanischen Sprache mächtig sein. Ansonsten ein schier Unmögliches unterfangen ohne Hilfe. Ich empfand es als äußerst spannend, die Cedula zu beantragen und werde die damit verbundenen Erlebnisse nicht vergessen. Grins ... Bei Fragen zur Cedula ungeniert melden und Nachfragen, wir helfen gerne, wenn es uns möglich ist. Das bei allen Fragen rund um Auswanderung, Reisen, Menschen treffen auf Reise und Homeschooling.

Auf die Cedula findet momentan ein regelrechter Hype statt. Viele Menschen suchen in Paraguay den sogenannten Plan B. Weil es halt relative einfach ist Bürger von Paraguay zu werden. Es ist alles sehr billig und sehr steuergünstig. (Grins) Ländereien und das Bauen kostet wenig Geld. Man kann gutes Land kaufen, mit Wiese, fruchtbare Böden (nicht überall) und Waldanteil. Ebenso mit Bächen, die über das Land fließen und es kostet wenig Geld. Also unfassbar wenig Geld. Es bilden sich auf dem Lande, im Outback, zum Teil Communitys, mit selbstversorgerischen Ausrichtung und Einrichtungen. Wir haben einen älteren Mann kennengelernt, der vor Jahren schon ein Dorf aufgebaut hat in Paraguay. Ein Schweizer und das Dorf bestand, oder besteht aus vorwiegend Schweizer Auswanderer.

Seit dem 12. Januar muss man geimpft sein, wenn man ins Land einreisen möchte.










Wie bereits erwähnt, hatten wir nicht die Zeit Paraguay zu bereisen. Es ist halt doch groß, das Herz Lateinamerikas. Nun, wir sind ja jetzt Bürger von Paraguay und waren nicht das letzte Mal da. Denn die ländlichere Gegend soll sehr schön sein. Es ist aber mit Tieren zu rechnen, die nicht ein jeder mag.










Nicht diese Tiere wie auf den Bildern oben zusehen sind.







Wir sind jetzt in Mexićo. Umgeben von ganz vielen lieben Menschen und werden die Zeit hier noch eine Weile genießen. Da wir viele Freundschaften schließen durften. Allesamt.

Es gibt tolle Aktivitäten für Jung und Alt. Am Freitag, 21.1.2022 starte ich mit einem Workshop für die Kits. Breakdance :-)

Das nächste Update wird schon bald von hier, Puerto Morelos kommen. Den es gibt viel zu berichten aus und von Mexićo.

Wir wünschen wie immer alles Gute und viel Erfolg für die kommende Zeit.





Familie Allemann

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